1. Parteitag der Kommunistischen Partei Perus: “Grundlegende Dokumente”

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Es gibt ein Ziel, die Eroberung der Macht!

GRUNDLEGENDE DOKUMENTE

1. Parteitag
Kommunistische Partei Perus
1988

Verlag Rote FahneReproduziert von
Die Rote Fahne

1. ÜBER MARXISMUS-LENINISMUS-MAOISMUS

Die Ideologie des internationalen Proletariats entstand im Schmelztiegel des Klassenkampfes als Marxismus, wurde dann zum Marxismus-Leninismus und später zum Marxismus-Leninismus-Maoismus. So hat die allmächtige Ideologie des Proletariats, allmächtig, weil sie wahr ist, drei Stufen: 1) Marxismus, 2) Leninismus, 3) Maoismus. Drei Stufen, Momente oder Meilensteine ihres dialektischen Entwicklungsprozesses, der gleichzeitig eine Einheit darstellt, die in 140 Jahren, vom Manifest an, im überaus heldenhaften Epos des Klassenkampfes, in scharfen und fruchtbaren Zweilinienkämpfen innerhalb der kommunistischen Parteien selbst und durch die unermessliche Arbeit der Titanen des Denkens und des Handelns, die nur die Arbeiterklasse hervorbringen konnte, drei unvergängliche, leuchtende Spitzen hervorgebracht haben: Marx, Lenin, Mao Tse-tung. Durch grosse Sprünge und durch drei grandiose wurden wir mit dem unbesiegbaren Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus von heute bewaffnet.

Während allerdings der Marxismus-Leninismus die Anerkennung seiner universellen Gültigkeit errungen hat, wird der Maoismus nicht vollständig als dritte Stufe anerkannt. Während die einen ihn also als Ganzes ablehnen, neigen andere dazu, ihn nur als „Mao Tse-tung Denken“ anzuerkennen. Und in beiden Fällen, mit den offensichtlichen Unterschieden zwischen ihnen, verneinen sie im wesentlichen den Beitrag zur allgemeinen Entwicklung des Marxismus, die der Vorsitzende Mao Tse-tung leistete. Die Nichtanerkennung des „ismus“-Charakters des Maoismus heisst, ihm seine universelle Gültigkeit abzusprechen und folglich auch seinen Status als dritte, neue und überlegene Stufe der Ideologie des internationalen Proletariats: des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, den wir hochhalten, verteidigen und anwenden.

Erinnern wir uns als EINFÜHRUNG an Lenin, um den Maoismus besser zu verstehen und die Notwendigkeit, für ihn zu kämpfen. Er lehrte uns, dass in dem Masse, in dem sich die Revolution nach Osten wendete, sie spezifische Bedingungen zum Ausdruck brachte, die, obwohl sie nicht Prinzipien oder Gesetze verwarfen, neue Probleme waren, die der Marxismus nicht ignorieren konnte, ohne die Revolution dem Risiko des Scheiterns auszusetzen. Und ungeachtet des Aufruhrs, den vor allem die falschen marxistischen Intellektuellen, vollgestopft mit Liberalismus, pedantisch und buchgläubig, gegen das Neue schürten, ist es das einzig Richtige und Korrekte, den Marxismus auf die konkrete Realität anzuwenden und neue Situationen und Probleme zu lösen, mit denen jede Revolution notwendigerweise konfrontiert wird und die sie löst, trotz wie schon gesagt, des Grauens und der pharisäischen „Verteidigung der Ideologie, der Klasse und des Volkes“, welche Revisionisten, Opportunisten und Renegaten proklamieren oder der wilden und blinden Angriffe heruntergekommener Akademiker und Schreiberlinge der alten Ordnung, erniedrigt durch verfaulte bourgeoise Ideologie und bereit, die alte Gesellschaft zu verteidigen, in der sie als Schmarotzer leben. Darüber hinaus sagte Lenin ausdrücklich, dass die Revolution im Osten neue und grosse Überraschungen bereithalten werde zum grossen Erstaunen derer, die es verehren, nur bekannte Wege zu gehen und die unfähig sind, das Neue zu sehen und, wie wir alle wissen, gab er den Genossen im Osten die Aufgabe Probleme zu lösen, die der Marxismus noch nicht gelöst hatte.

Ausserdem sollten wir uns vergegenwärtigen, wie Kamerad Stalin richtig und korrekt feststellte, dass wir uns im Stadium des Leninismus als Weiterentwicklung des Marxismus befanden, es ebenfalls Opposition gab und solche, die sich in angeblicher Verteidigung des Marxismus, die Kleider zerrissen. Behalten wir im Auge, dass es auch solche gab, die vom Leninismus sagten, er sei nur in zurückgebliebenen Ländern anwendbar. Aber inmitten des Kampfes, bestätigte ihn die Praxis als grosse Weiterentwicklung des Marxismus und die Ideologie des Proletariats strahlte siegreich vor der Welt als Marxismus-Leninismus. Heute steht der Maoismus einer ähnlichen Situation gegenüber.

So wie sich das Neue und der Marxismus schon immer den Weg durch den Kampf eröffnet haben, wird sich der Maoismus ebenso durchsetzen und wird ebenso anerkannt werden.

Hinsichtlich des KONTEXTES, in dem sich der Vorsitzende Mao Tse-tung entwickelte und unter denen der Maoismus geschmiedet wurde, international auf der Grundlage des Imperialismus, der Weltkriege, der internationalen proletarischen Bewegung, der nationalen Befreiungsbewegungen, des Kampfes zwischen Marxismus und Revisionismus und der Restauration des Kapitalismus in der UdssR, müssen drei grosse historische Meilensteine des jetzigen Jahrhunderts hervorgehoben werden: erstens die Oktoberrevolution von 1917, welche die Ära der proletarischen Weltrevolution eröffnete, zweitens der Triumph der chinesischen Revolution 1949, der das Kräfteverhältnis zugunsten des Sozialismus veränderte und drittens, die 1966 begonnene Grosse Proletarische Kulturrevolution (GPKR) als Fortsetzung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats, um den Kurs auf den Kommunismus zu halten. Es müsste genügen, hervorzuheben, dass der Vorsitzende Mao Tse-tung zwei dieser ruhmreichen historischen Taten anführte.

Und in China konkretisierte sichder Maoismusals Zentrumder Weltrevolution innerhalb des kompliziertesten Zusammenlaufens von Widersprüchen, des intensiven und rücksichtslosen Klassenkampfes, gekennzeichnet durch die Bestrebungen der imperialistischen Mächte, China zu zersplittern und aufzuteilen, des Sturzes des mandschurischen Reiches (1911), der antiimperialistischen Bewegung von 1919, der Rebellionen der riesigen Bauernschaft, der zweiundzwanzig Jahre bewaffneten Kampfes der demokratischen Revolution, des grossen Kampfes um den Aufbau und die Entwicklung des Sozialismus und der zehn Jahre revolutionären Sturmes, um die Kulturrevolution voranzutreiben, inmitten des schärfsten Zweilinienkampfes in der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), speziell gegen den Revisionismus. All das umrahmt von dem bereits beschriebenen internationalen Panorama. Aus der Gesamtheit dieser historischen Ereignisse müssen wir vier von ausserordentlicher Bedeutung hervorheben: die Gründung der KPCh 1921, den Herbsternte-Aufstand, der 1927 den Weg vom Land in die Stadt eröffnete; die Gründung der Volksrepublik 1949 und die Grosse Proletarische Kulturrevolution 1966-76. Bei all diesen Ereignissen war der Vorsitzende Mao Protagonist und hauptsächlich der höchste Leiter als anerkannter Führer der chinesischen Revolution.

So können wir durch die Biographie des Vorsitzenden Mao Tse-tung, geboren am 26. Dezember 1893, sagen, dass er das Licht der Welt erblickte, als diese durch die Flammen des Krieges aufgerührt war; der Sohn der Bauern war sieben Jahre alt in der Zeit des „Boxerkrieges“; in dem Jahr als er achtzehn werden sollte, als Lehrerseminarist, als das Reich zusammenbrach, schrieb er sich als Soldat ein, um später grosser Organisator der Bauern und der Jugend in Hunan, wo er geboren war, zu werden. Gründer der Kommunistischen Partei und der Roten Armee der Arbeiter und Bauern etablierte er den Weg der Einkreisung der Städte vom Land her, entwickelte den Volkskrieg und damit die militärische Theorie des Proletariats; Theoretiker der Neuen Demokratie, gründete er die Volksrepublik; er arbeitete den Grossen Sprung nach vorne aus und trieb die Entwicklung des Sozialismus voran; war Führer des Kampfes gegen den zeitgenössischen Revisionismus von Chruschtschow und seinen Lakaien, Führer und Befehl der GPKR. Das sind die Meilensteine, die ein Leben abstecken, das vollkommen und ganz der Revolution gewidmet ist. In diesem Jahrhundert errang das Proletariat drei gigantische Triumphe: zwei davon beziehen sich auf den Vorsitzenden Mao und wenn einer Ruhmes genug ist, sind es zwei umso mehr.

Bezüglich des INHALTES des Maoismus, offenbar das wichtigste in ihm, müssen wir auf folgende Grundsatzfragen zielen:

1. Theorie. Der Marxismus hat drei Teile: die marxistische Philosophie, die marxistische politische Ökonomie und den wissenschaftlichen Sozialismus. Die Entwicklung in allen diesen, die einen grossen qualitativen Sprung des Marxismus in seiner Gesamtheit hervorbringt, als eine Einheit auf höherem Niveau, bedeutet demnach eine neue Stufe. Folglich ist es wesentlich aufzuzeigen, dass der Vorsitzende Mao, wie in Theorie und Praxis gesehen werden kann, einen derartigen qualitativen Sprung hervorgebracht hat. Aufgrund der Notwendigkeit der Darstellung, betrachten wir dies im Vorliegenden und in den folgenden Punkten.

In der marxistischen Philosophie entwickelte er den Kern der Dialektik, die Lehre des Widerspruchs, etablierte sie als das einzige fundamentale Gesetz; neben seinem tiefgreifenden dialektischen Verständnis der Erkenntnistheorie, in deren Zentrum die zwei Sprünge stehen, die ihr Gesetz ausmachen (von der Praxis zur Erkenntnis und von dort zurück zur Praxis, wobei der wesentliche Sprung jener von der Erkenntnis zur Praxis ist), ist hervorzuheben, dass er das Gesetz über den Widerspruch hervorragend auf die Politik anwendet. Dazu kommt, dass er die Philosophie zu den Massen brachte und damit eine Aufgabe erfüllt, die Marx hinterlassen hat.

In der marxistischen politischen Ökonomie wendet der Vorsitzende Mao Tse-tung die Dialektik an, um die Beziehung zwischen der Basis und dem Überbau zu analysieren. Den Kampf des Marxismus-Leninismus weiterführend gegen die revisionistische These von den „Produktivkräften“, kommt er zu dem Schluss, dass der Überbau, das Bewusstsein die Basis modifizieren können und dass durch die politische Macht die Produktivkräfte entwickelt werden können. Indem er die leninistische Idee hinsichtlich der Politik als dem konzentrierten Ausdruck der Ökonomie entwickelt, legt er fest, dass die Politik der Befehl ist (anwendbar auf allen Ebenen) und dass die politische Arbeit die lebenswichtige Linie der ökonomischen Arbeit darstellt. Genau das führt zu einer wirklichen Handhabung der politischen Ökonomie und nicht lediglich zu einer ökonomischen Politik.

Eine Sache, die trotz ihrer Bedeutung unterschätzt wird, ist die maoistische These vom bürokratischen Kapitalismus, die insbesondere für die wichtig ist, die es mit den demokratischen Revolutionen zu tun haben. Das heisst dem vom Imperialismus entfalteten Kapitalismus in den unterdrückten Nationen und mit unterschiedlichem Grad von zugrundeliegender Feudalität und sogar früheren Weisen. Das ist hauptsächlich für Asien, Afrika und Lateinamerika ein lebenswichtiges Problem, weil sich von seinem Verständnis eine gute revolutionäre Führung herleitet, denn in ökonomischer Hinsicht hängt die Grundlage der Durchführung der sozialistischen Revolution, als eine zweite Stufe, von seiner Konfiszierung ab.

Aber die Hauptsache ist, dass der Vorsitzende Mao Tse-tung die politische Ökonomie des Sozialismus entwickelt hat. Seine Kritik am Aufbau des Sozialismus in der USSR ist von grosser Bedeutung. Ebenso seine These, wie der Sozialismus in China zu entwickeln sei: die Landwirtschaft als Grundlage und die Industrie als Führendes. Die Industrialisierung ist geleitet von der Verbindung zwischen der Schwerindustrie, der Leichtindustrie und der Landwirtschaft, indem man die Schwerindustrie als Zentrum des ökonomischen Aufbaus nimmt und gleichzeitig volle Aufmerksamkeit auf die Leichtindustrie und Landwirtschaft lenkt. Herausragend ist der Grosse Sprung nach vorne und die Bedingungen seiner Durchführung: erstens, die politische Linie, die einen richtigen, korrekten Kurs sichert; zweitens, kleinere, mittlere und grosse organisatorische Formen mit abnehmender Anzahl und; drittens, ein grosser Impuls, eine riesige Anstrengung der Massen, um ihn in Gang zu setzen und ihn zum Erfolg zu führen. Ein Sprung nach vorne, dessen Resultate eher wegen des in Bewegung gesetzten Prozesses und seiner historischen Perspektiven gewürdigt werden, als wegen seiner unmittelbaren Erfolge. Und seine Verbindung mit der Kollektivierung der Landwirtschaft und der Volkskommune. Schliesslich müssen wir seine Lehren über die Objektivität und die Subjektivität beim Verstehen und bei der Handhabung der Gesetze des Sozialismus beachten. Denn die wenigen Jahrzehnte des Sozialismus erlauben es nicht seine vollständige Entwicklung zu sehen und daher auch kein besseres Verständnis seiner Gesetze und seiner Spezifizierung; und hauptsächlich die Beziehung zwischen der Revolution und dem ökonomischen Prozess konkretisiert in: „die Revolution anpacken, die Produktion fördern“. Trotzdem wird diese Entwicklung der marxistischen politischen Ökonomie, gemessen an ihrer folgenschweren Bedeutung, wenig behandelt.

Im wissenschaftlichen Sozialismus hat der Vorsitzende Mao Tse-tung die Theorie bezüglich der Klassen weiterentwickelt, indem er sie auf der wirtschaftlichen, politischen und ideologischen Ebene analysierte; die revolutionäre Gewalt ist ausnahmslos ein universelles Gesetz; die Revolution ist die gewaltsame Ersetzung einer Klasse durch eine andere. Er legte seine grosse These fest: „Die Macht kommt aus den Gewehrläufen!“ Er löst das Problem der Machtergreifung für die unterdrückten Nationen über die Strategie der Einkreisung der Städte vom Land her und legte die allgemeinen Gesetze fest. Er definierte auf hervorragende Weise, dadurch dass er die Theorie vom Klassenkampf im Sozialismus entwickelte, dass in diesem der antagonistische Kampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie, dem sozialistischen und kapitalistischen Weg, zwischen Sozialismus und Kapitalismus weiter geht; dass es konkret nicht definiert war wer wen besiegen wird, dass die Lösung für dieses Problem Zeit fordern würde, die Entfaltung des Prozesses der Restauration und Gegenrestauration dafür, dass sich das Proletariat definitiv in der Macht festigt, durch die Diktatur des Proletariats; und zuletzt und hauptsächlich entdeckte er die grandiose Lösung von weitgehender historischer Tragweite, die Grosse Proletarische Kulturrevolution, als Fortsetzung der sozialistischen Revolution unter der Diktatur des Proletariats.

Diese Grundfragen, die hier fast nur aufgezählt, aber bekannt und unabweisbar sind, zeigen die Weiterentwicklung der Bestandteile des Marxismus durch den Vorsitzenden Mao und die offensichtliche Erhebung des Marxismus-Leninismus auf eine neue, dritte und höhere Stufe: den Marxismus-Leninismus- Maoismus, hauptsächlich Maoismus.

In Fortsetzung dieser synthetisierenden Sicht betrachten wir andere spezielle Punkte, die, obschon sie sich von den vorhergehenden ableiten, berücksichtigt werden müssen, wenn auch nur im Sinne einer Aufzählung, um wenigstens darauf aufmerksam zu machen.

2. Die Neue Demokratie. In erster Stelle ist es eine Entwicklung der marxistischen Staatstheorie mit der Festlegung der drei Typen der Diktatur: 1. die Diktatur der Bourgeoisie, in den alten bürgerlichen Demokratien wie in den Vereinigten Staaten, dazu zählen auch die Diktaturen, die in unterdrückten Nationen, wie den lateinamerikanischen existieren, 2. die Diktatur des Proletariats wie in der Sowjetunion oder in China vor der Usurpation der Macht durch die Revisionisten und 3. die Neue Demokratie als gemeinsame Diktatur, die auf dem Bündnis der Arbeiter und Bauern basiert, geführt vom Proletariat mit der Kommunistischen Partei an der Spitze, die in China während der demokratischen Revolution entstand und heute in Peru in den Volkskomitees, den Stützpunktgebieten und der neudemokratischen Volksrepublik in Organisierung konkretisiert wird und konkrete Formen annimmt. Als grundlegend hervorzuheben, innerhalb dieser Entwicklung der Staatstheorie, ist die Schlüsseldifferenzierung zwischen, einem Staatssystem als Diktatur einer oder mehrerer Klassen die die Macht ausüben, was die Hauptsache ist und einem Regierungssystem, das als Organisation für die Ausübung der Macht verstanden wird.

Andererseits, die Neue Demokratie, eine der extraordinären Entwicklungen des Vorsitzenden Mao konkretisiert uns meisterhaft die bürgerliche Revolution neuen Typs, die nur das Proletariat führen kann, in Synthese die demokratische Revolution innerhalb der neuen Ära der proletarischen Weltrevolution in der wir uns entfalten; die neudemokratische Revolution, die eine neue Ökonomie, eine neue Politik und eine neue Kultur einschliesst und offensichtlich die alte Ordnung stürzt und die neue mit Gewehren errichtet, der einzigen Form, die Welt zu verändern.

Schliesslich ist es wichtig hervorzuheben, dass die Neue Demokratie als demokratische Revolution zwar vor allem demokratische Aufgaben erfüllt, ergänzend aber auch schon einige sozialistische Aufgaben vorwegnimmt. Auf diese Weise löst sich im Grunde die Frage von den zwei Stufen, der demokratischen und der sozialistischen, die Ländern wie dem unsrigen entsprechen. Und das ist die Garantie dafür, dass nach Abschluss der demokratischen Revolution die Revolution sich als sozialistisch fortsetzt, ohne irgendeine Zwischenphase, auf ununterbrochene Art und Weise.

3. Die drei Instrumente. Das Problem des Aufbaus der Instrumente der Revolution verlangt von der Partei das Verständnis der Wechselbeziehung zwischen der Partei, der Armee und der Einheitsfront; und das Verständnis und die Handhabung des wechselwirkenden Aufbaus der drei inmitten des Krieges oder in der Aufrechterhaltung des Staates, basierend auf der Macht des bewaffneten Volkes, ist Beweis für eine richtige und korrekte Führungsarbeit. Der Aufbau ist geleitet von dem Prinzip, dass die richtige ideologische und politische Linie alles entscheidet und es ist auf dieser ideologisch-politischen Grundlage, dass gleichzeitig der organisatorische Aufbau entwickelt wird, inmitten des Kampfes zwischen der proletarischen und der bürgerlichen Linie und im Sturm des Klassenkampfes, hauptsächlich des Krieges, als Hauptform des Kampfes, sei es wirkend oder potenziell.

Der Vorsitzende Mao geht von der Notwendigkeit der Kommunistischen Partei, einer Partei des neuen Typs, einer Partei des Proletariats, heute würden wir marxistisch-leninistisch-maoistische Partei sagen, aus. Sie ist eine Partei, deren Zweck es ist, die Macht zu erobern und zu verteidigen. Deshalb ist sie unauflösbar mit dem Volkskrieg verbunden, sei es, um ihn einzuleiten, zu entwickeln oder um ihn zur Verteidigung zu führen. Sie ist eine auf die Volksmassen gestützte Partei, sei es durch den Volkskrieg selbst, der ein Krieg der Massen ist, sei es durch die Einheitsfront, die sich als Bündnis von Klassen auf die mehrheitlichen Massen stützt. Entsprechend den Stufen der Revolution und der Perioden, die diese hat, entwickelt und verändert sich die Partei. Der Motor für ihre Entwicklung besteht in dem Widerspruch, der sich in ihrem Schoss als Zweilinienkampf konkretisiert, zwischen der proletarischen Linie und der bürgerlichen, oder nicht-proletarischen Linie im allgemeinen, im wesentlichen und hauptsächlich ein Kampf gegen den Revisionismus. Das führt dazu, dass der Ideologie eine entscheidende Rolle im Leben der Partei zukommt, sowie auch zur Entwicklung von Berichtigungskampagnen zwecks besserer Anpassung des ganzen Systems der Parteiorganisation und der Parteimitglieder an die richtigen und korrekten ideologischen und politischen Linien, damit die proletarische Linie vorherrscht und die Führung der Partei in ihren eisernen Händen aufrechterhalten wird. Die Partei dient der Errichtung der Macht des Proletariats, sei es als führende Klasse der Neuen Demokratie und hauptsächlich für die Errichtung der Diktatur des Proletariats, ihrer Stärkung und Entwicklung, um durch Kulturrevolutionen, das grosse Endziel zu erkämpfen, den Kommunismus. Deswegen muss die Partei dazu kommen, dass sie alles allumfassend führt.

Die revolutionäre Armee ist von neuem Typ, d.h. eine Armee zur Erfüllung der politischen Aufgaben, die die Partei im Dienste der Interessen des Proletariats und des Volkes festlegt. Dieser Charakter wird konkretisiert in drei Aufgaben: kämpfen, produzieren, um nicht zur parasitären Last zu werden, und Mobilisierung der Massen. Sie ist eine Armee, die sich in dem politischen Aufbau gründet, mit dem Ausgangspunkt der Ideologie des Proletariats, das bedeutet ausgehend von der Ideologie des Proletariats, vom Marxismus- Leninismus-Maoismus (heute), sowie von der allgemeinen politischen als auch militärischen Linie, die die Partei festlegt. Sie ist eine Armee die sich nicht auf die Waffen, sondern auf die Menschen stützt. Sie ist eine Armee, die aus den Massen hervorgeht und immer mit ihnen verbunden ist. Sie dient ihnen von ganzem Herzen. Das erlaubt es ihr, sich in ihrem Schoss wie ein Fisch im Wasser zu bewegen. Der Vorsitzende Mao stellt fest, dass das Volk ohne eine Volksarmee nichts haben wird und gleichzeitig lehrt er uns die Notwendigkeit der absoluten Führung der Partei über die Armee und stellt sein grosses Prinzip auf: die Partei führt die Gewehre und wir werden niemals das Gegenteil zulassen. Abgesehen von der Tatsache, dass er die Prinzipien und Normen für den Aufbau der Armee neuen Typs festgelegt hat, rief der Vorsitzende Mao dazu auf die Benutzung der Armee für die kapitalistische Restauration durch die Usurpation der Führung mittels eines konterrevolutionären Putsches abzuwehren und in Weiterentwicklung der These von Lenin über die Volksmiliz trieb er die allgemeine Bewaffnung des Volkes weiter voran als irgendjemand vor ihm. Er bereitete den Pfad und zeigte den Weg bis zum Meer von bewaffneten Massen, dass uns zur definitiven Emanzipation des Volkes und Proletariats führen wird.

Es ist der Vorsitzende Mao, der zum ersten Mal eine vollständige Theorie der Einheitsfront entwickelt und ihre Gesetze festlegt. Eine Front, die sich auf das Bündnis der Arbeiter und Bauern stützt, ist die Garantie für die Hegemonie des Proletariats in der Revolution; eine Klassenfront, geführt vom Proletariat, geführt von der Partei; in Synthese eine Einheitsfront unter der Führung der Kommunistischen Partei; eine Einheitsfront für den Volkskrieg, für die Revolution, für die Eroberung der Macht zugunsten des Proletariats und des Volkes. So, konkret, die Einheitsfront ist die Gruppierung der revolutionären Kräfte gegen die konterrevolutionären Kräfte, um bewaffnet und hauptsächlich durch den Volkskrieg, den Kampf zwischen Revolution und Konterrevolution zu führen. Offensichtlich ist die Einheitsfront in jeder Stufe der Revolution nicht immer die selbe und hat ihre Besonderheiten für unterschiedliche Perioden in jeder Stufe; auf die gleiche Weise ist die Einheitsfront in einer konkreten Revolution nicht die gleiche wie sie auf Weltebene ist, obwohl beide den gleichen allgemeinen Gesetzen folgen. Abgesehen davon ist es wichtig das Verhältnis zwischen Front und Staat, welches der Vorsitzende Mao während der Entwicklung des Widerstandskrieges gegen Japan festlegt, hervorzuheben. Er legt dar, dass die Einheitsfront eine Form der gemeinsamen Diktatur ist, eine Sache, die speziell von uns, die wir es mit demokratischen Revolutionen zu tun haben, besonders zu studiert werden verdient.

4. Der Volkskrieg ist die militärische Theorie des internationalen Proletariats. Darin sind zum ersten Mal in systematischer und vollständiger Form die theoretische und praktische Erfahrung der Kämpfe, militärischen Aktionen und Kriege die das Proletariat geführt hat und die lange Erfahrung des bewaffneten Volkskampfes und vor allem der Bauernkriege in China zusammengefasst. Die Klasse erhält durch den Vorsitzenden Mao ihre militärische Theorie. Trotzdem gibt es viel Verwirrung und Unverständnis in dieser Sache. Das rührt daher, wie der Volkskrieg in China betrachtet wird. Im allgemeinen wird er herabsetzend und verächtlich als einfacher Partisanenkrieg gesehen. Das beweist bereits das mangelnde Verständnis dafür, dass der Partisanenkrieg durch den Vorsitzenden Mao einen strategischen Charakter erhält. Aber dazu wird die Entwicklung des Partisanenkrieges nicht verstanden, wie er von seiner wesentlichen Fluidität Mobilität entwickelt, Bewegungskrieg, Stellungskrieg, wie er grosse Pläne zurstrategischen Offensive und zur Eroberung kleiner, mittlerer und grosser Städte mit Millionen von Einwohnern entfaltet, indem er den Angriff von aussen mit dem Aufstand von innen verbindet. So zeigen als Schlussfolge die vier Perioden der chinesischen Revolution und hauptsächlich von dem Agrarkrieg bis zum Volksbefreiungskrieg, unter Berücksichtigung des Widerstandskrieges gegen Japan dazwischen, die unterschiedlichen Facetten und Komplexitäten des mehr als zwanzig Jahre geführten revolutionären Krieges, inmitten einer riesigen Bevölkerung und einer immensen Mobilisierung und Teilnahme der Massen. In diesem Krieg gibt es Beispiele aller Art. Und was die Hauptsache ist: der Vorsitzende Mao hat auf hervorragende Weise seine Prinzipien, seine Gesetze, seine Strategie, Taktik, Normen usw. studiert, herausgearbeitet und meisterhaft dargelegt. In diesem sagenhaften Schmelztiegel und auf dem etablierten Marxismus-Leninismus entwickelte der Vorsitzende Mao also die militärische Theorie des Proletariats, den Volkskrieg.

Wir müssen uns besonders vergegenwärtigen, dass der Vorsitzende Mao selbst später, in Kenntnis der Existenz von Atombomben, Raketen und in ihrem Besitz, den Volkskrieg aufrechterhielt und ihn entwickelte, um ihn unter den neuen Bedingungen, des Besitzes von Atomwaffen und des Krieges mit Mächten und Supermächten weiterzuführen. In Synthese: der Volkskrieg ist die Waffe des Proletariats und des Volkes, um sich auch Atomkriegen zu stellen.

Eine entscheidende Frage ist das Verständnis der Allgemeingültigkeit des Volkskrieges und seiner konsequenten Anwendung, Berücksichtigung der unterschiedlichen Typen der Revolution und die besonderen Bedingungen jeder Revolution. Es wird einem besseren Verständnis dieses Problems dienen, wenn folgendes berücksichtigt wird: nämlich, dass sich ein Aufstand wie der in Petrograd nicht wiederholt hat; den antifaschistische Widerstand und die europäischen Partisanenkämpfe im 2. Weltkrieg; sowie die bewaffneten Kämpfe die jetzt in Europa geführt werden. Aber dabei muss schliesslich und endlich auch gesehen werden, dass die Oktoberrevolution nicht nur ein Aufstand, sondern ein revolutionärer Krieg war, der mehrere Jahre andauerte. Daraus folgt, dass die Revolution in den imperialistischen Ländern nur als revolutionärer Krieg zu verstehen ist und das bedeutet heute einfach ein Volkskrieg.

Schliesslich müssen wir Kommunisten und Revolutionäre, das Proletariat und das Volk, uns heute schmieden in: „Jawohl, wir sind Anhänger der Theorie von der Allmächtigkeit des revolutionären Krieges. Das ist nichts Schlechtes, das ist gut, das ist marxistisch.“ Das heisst, wir müssen Anhänger der Unbesiegbarkeit des Volkskrieges sein.

5. Die Grosse Proletarische Kulturevolution ist in historischer Perspektive das Folgenschwerste der Entwicklung des Marxismus-Leninismus durch den Vorsitzenden Mao. Sie ist die Lösung des grossen anhängigen Problems der Fortsetzung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats. „Sie stellt eine neue, noch tiefgreifendere und erweiterte Stufe in der Entwicklung der sozialistischen Revolution unseres Landes dar.“

Welche Situation war vorhanden? Wie der Beschluss der KPCh zur GPKR sagt: „Obwohl die Bourgeoisie gestürzt worden ist, versucht sie immer noch, die alten Ideen, die alte Kultur, die alten Sitten und Gebräuche der Ausbeuterklassen zu verwenden, um die Massen zu korrumpieren, ihre Herzen zu gewinnen und eine Restauration mit allen Kräften herbeizuführen. Das Proletariat muss genau das Gegenteil tun: Es muss jeder Herausforderung der Bourgeoisie auf ideologischem Gebiet hartnäckig begegnen und neue Ideen, eine neue Kultur, neue Sitten und Gebräuche des Proletariats anwenden, um das geistige Antlitz der gesamten Gesellschaft zu ändern. Gegenwärtig besteht unser Ziel darin, gegen jene Leute in Machtpositionen, die den kapitalistischen Weg gehen, zu kämpfen und ihnen einen vernichtenden Schlag zu versetzen, die reaktionären bürgerlichen akademischen ‚Autoritäten‘ und die Ideologie der Bourgeoisie und aller anderen Ausbeuterklassen zu kritisieren und zurückzuweisen sowie die Erziehung, Literatur und Kunst und alle anderen Teile des Überbaus, die nicht der sozialistischen Wirtschaftsbasis entsprechen, umzuformen, damit die Konsolidierung und Entwicklung des sozialistischen Systems gefördert werden.“

Unter diesen Bedingungen findet der erschütterndste politische Prozess und die grösste Massenmobilisierung statt, die die Erde je gesehen hat. Ihre Ziele definiert der Vorsitzende Mao so: „Die Grosse Proletarische Kulturrevolution ist absolut notwendig und wird genau zur rechten Zeit durchgeführt, um die Diktatur des Proletariats zu festigen, die Restauration des Kapitalismus zu verhüten und den Sozialismus aufzubauen.“

Unterstreichen wir ferner zwei Fragen: 1) dass die GPKR in dem Entwicklungsprozess der Diktatur des Proletariats hin zur Sicherung der Macht des Proletariats einen Meilenstein setzt, der sich konkret in den Revolutionskomitees ausdrückt und 2) die Restauration des Kapitalismus in China nach dem konterrevolutionären Putsch von 1976 ist keine Verneinung der GPKR, sondern schlicht und einfach Teil des Kampfes zwischen Restauration und Gegenrestauration und zeigt uns im Gegenteil die weitreichende historische Bedeutung der GPKR im unaufhaltsamen Marsch der Menschheit zum Kommunismus.

6. Weltrevolution. Der Vorsitzende Mao betont erneut die Bedeutung der Weltrevolution als eine Einheit; er geht davon aus, dass die Revolution die Haupttendenz sei, während der Zerfall des Imperialismus jeden Tag grösser ist und die Rolle der von Jahr zu Jahr immer riesigeren Massen, die ihre unaufhaltbare Kraft der Umwandlung spüren lassen und lassen werden und die von ihm wiederholte, grossartige Wahrheit: entweder treten wir alle in den Kommunismus ein oder niemand. Innerhalb dieser spezifischen Perspektive in der Epoche des Imperialismus, des grossen historischen Momentes der „nächsten 50 bis 100 Jahre“ und in diesem Zusammenhang die Periode des Kampfes gegen den Yankee-Imperialismus und den sowjetischen Sozial-Imperialismus, Papiertiger, die sich um die Weltherrschaft streiten und die Welt mit einem Atomkrieg bedrohen. Diesen Atomkrieg müssen wir zuerst verurteilen, dann aber müssen wir uns darauf vorbereiten, und ihm den Volkskrieg entgegensetzen und die Revolution machen. Auf der anderen Seite stellt der Vorsitzende Mao, ausgehend von der historischen Bedeutung der unterdrückten Nationen und vor allem ihrer Perspektive, sowie ausgehend von den ökonomischen und politischen Verhältnissen, die in diesen Ländern durch den Zersetzungsprozess des Imperialismus entstehen, seine These auf: „drei Welten gestalten sich“. All das führt zur Notwendigkeit, die Strategie und Taktik der Weltrevolution zu entwickeln. Bedauerlicherweise kennen wir die Schriften und Darstellungen des Vorsitzenden Mao über diese weitreichenden Fragen wenig oder fast nicht. Zweifellos aber zeigt das Wenige, was wir kennen die grossen Perspektiven, denen er nachspürte und die grossen Richtlinien, denen wir folgen müssen, um die proletarische Weltrevolution zu verstehen und ihr zu dienen.

7. Überbau, Ideologie, Kultur, Erziehung. Diese Themen sowie andere dazugehörige hat der Vorsitzende feinsinnig und tief studiert und gelöst. Deswegen sind sie auch andere Grundfragen, die Aufmerksamkeit verdienen.

Schlussfolgernd zeigt der Inhalt, gezeigt in diesen Grundfragen, für die die sehen und verstehen wollen in einer klaren Form, dass wir so eine dritte, neue und höhere Stufe des Marxismus haben: den Maoismus; und in der Gegenwart Marxist sein, fordert, dass man Marxist-Leninist-Maoist und hauptsächlich Maoist ist.

Das in dem Inhalt Dargestellte führt uns zu zwei Fragestellungen:

Was ist das Grundlegende des Maoismus? Das Grundlegende des Maoismus ist die Macht. Die Macht für das Proletariat, die Macht für die Diktatur des Proletariats, die Macht, die auf einer Streitkraft basiert, geführt von der Kommunistischen Partei. Noch deutlicher: 1) die Macht unter der Führung des Proletariats in der demokratischen Revolution, 2) die Macht für die Diktatur des Proletariats in den sozialistischen und Kulturrevolutionen, 3) die Macht basierend auf einer durch die Kommunistische Partei geführten Streitkraft, eine Macht, erobert und verteidigt durch den Volkskrieg.

Und was ist der Maoismus? Der Maoismus ist die Erhebung des Marxismus-Leninismus auf eine dritte, neue und höhere Stufe im Kampf um die proletarische Führung der demokratischen Revolution, die Entwicklung des Aufbaus des Sozialismus und die Weiterführung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats als proletarische Kulturrevolution; so wie der Imperialismus seinen Zerfall vertieft und die Revolution die Haupttendenz der Geschichte geworden ist, inmitten der komplexesten und grössten bis heute gesehenen Kriege und inmitten des unerbittlichen Kampfes gegen den zeitgenössischen Revisionismus.

Über den KAMPF UM DEN MAOISMUS. In Kürze: In China beginnt der Kampf für die Festlegung der Mao Tse-tung Denken 1935, mit der Versammlung von Tsunyi, als der Vorsitzende Mao die Führung der KPCh übernahm. 1945 auf dem 7. Parteitag wurde beschlossen, dass die KPCh geleitet wurde vom Marxismus-Leninismus, Mao Tse-tung Denken, eine Spezifizierung, die dann auf dem 8. Parteitag wieder unterdrückt wurde, weil dort eine rechte Linie vorherrschte. Der 9. Parteitag von 1969 fasste die GPKR zusammen und beschliesst, dass die KPCh von dem Marxismus-Leninismus-Mao Tse-tung Denken geleitet wird. Bis zu diesem Punkt gelangte man.

Auf internationaler Ebene fängt er an Einfluss zu haben in den 50er Jahren; aber es ist mit der GPKR, dass er intensiv verbreitet wird und sein Prestige kräftig erhöht und der Vorsitzende Mao wird der anerkannte Führer der Weltrevolution und bringt eine neue Stufe des Marxismus-Leninismus hervor. So nehmen eine grosse Zahl von Kommunistischen Parteien die Bezeichnung Marxismus-Leninismus-Mao Tse-tung Denken an. Weltweit bietet der Maoismus dem zeitgenössischen Revisionismus offen und verbissen die Stirn und demaskiert ihn gründlich und überzeugend, auch in den eigenen Reihen der KPCh, was die grosse rote Fahne des Vorsitzenden Mao umso mehr erhebt: die dritte, neue und höhere Stufe der Ideologie des internationalen Proletariats. Heute steht der Maoismus dem dreifachen Angriff des sowjetischen, chinesischen und albanischen Revisionismus gegenüber. Aber es gibt auch unter denen, die die grossen Beiträge des Vorsitzenden Mao bis hin zu seiner Entwicklung des Marxismus anerkennen, einige, die denken, dass wir uns immer noch auf der Stufe des Marxismus-Leninismus befinden, und andere wiederum, die nur Mao Tse-tung Denken anerkennen, aber in keiner Art den Maoismus.

Im Lande haben die Revisionisten, die dem Zepter verschiedener Herren, seien es nun Gorbatschow, Teng, Alia oder Castro folgen, den Maoismus offen und wild angegriffen und tun es auch in der Gegenwart. Unter ihnen muss z.B. der abgeschmackte Revisionismus von del Prado und seiner Clique der sogenannten „Peruanischen Kommunistischen Partei“ verurteilt, demaskiert und bekämpft werden; ebenso die gewundenen Niederträchtigkeiten der selbsternannten „Kommunistischen Partei Perus, Rotes Vaterland“, welche sich als grosse „Maoisten“ aufspielten und zu Handlangern Tengs wurden, nachdem sie ihn zuerst anlässlich seiner Absetzung 1976 verurteilt hatten. Ebenso zu bekämpfen ist der Antimaoismus der sogenannten „Vereinigten Linken“, in deren Schoss sich alle Revisionisten bis hin zu antimarxistischen Positionen und das enthält die falschen Marxisten und Opportunisten verschiedenen Typs, herumtreiben. Es ist die unvermeidliche und unverzichtbare Aufgabe von strategischer Bedeutung, den Maoismus den Revisionisten als enthüllenden Spiegel entgegenzuhalten, um sie unerbittlich zu bekämpfen im Dienste der Entwicklung des Volkskrieges und des Triumphs der im Gang befindlichen demokratischen Revolution.

Die Kommunistische Partei Perus nimmt im Jahre 1966, durch die vom Vorsitzenden Gonzalo geleitete Fraktion, die die Rekonstitution der Partei voran trieb, den Marxismus-Leninismus-Mao Tse-tung Denken an. 1979 heisst die Parole: „Den Marxismus-Leninismus-Mao Tse-tung Denken hochhalten, verteidigen und anwenden!“, 1981 „Auf zum Maoismus!“ und 1982 wird der Maoismus als Bestandteil und höhere Entwicklung der Ideologie des internationalen Proletariats: der Marxismus-Leninismus-Maoismus. Es ist mit dem Volkskrieg, dass wir noch tiefer verstanden haben, was der Maoismus bedeutet und wir haben das, was den Maoismus ausmacht, erst richtig vertieft und verstanden und das ernste und feierliche Versprechen „Den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich den Maoismus hochhalten, verteidigen und anwenden!“ gemacht. Und unermüdlich dafür beizutragen den Maoismus zum Befehl und zur Leitung der Weltrevolution zu erheben, als die einzige, sehr rote und unverwüstliche Fahne, als Garantie des Triumphs für das Proletariat, die unterdrückten Nationen und Völker der Welt in ihrem unaufhaltsamen kämpferischen Marsch von eisernen Legionen bis zum goldenen und für immer leuchtenden Kommunismus.

2. DAS GONZALO DENKEN BETREFFEND

Jede Revolution erschafft in ihrem Entwicklungsprozess, wegen des Kampfes des Proletariats als führende Klasse und vor allem der Kommunistischen Partei, die seine unwiderruflichen Klasseninteressen erhebt, eine Gruppe von Führern und hauptsächlich Einen, der sie repräsentiert und führt, einen Führer mit anerkannter Autorität und Einfluss; in unserer Realität hat sich dieser, aufgrund von Notwendigkeit und geschichtlichem Zufall im Vorsitzenden Gonzalo, Führer der Partei und der Revolution, konkretisiert.

Aber dazu, und dies ist die Grundlage für jede Führerschaft, erschaffen die Revolutionen ein Denken, das sie wegleitet, Resultat der Anwendung der universellen Wahrheit der Ideologie des internationalen Proletariats auf die konkreten Bedingungen jeder Revolution; Leitdenken, das unverzichtbar ist, um den Sieg zu erreichen und die Macht zu erobern und noch mehr für die Fortsetzung der Revolution und dafür immer den Kurs zu halten bis zum einzigen grandiosen Ziel, dem Kommunismus; Leitdenken, das, wenn es zu einem qualitativen Sprung von ausschlaggebender Wichtigkeit für den revolutionären Prozess, den sie leiten, gekommen ist, sich mit dem Namen desjenigen, der sie theoretisch und praktisch verwirklichte, identifiziert. In unserer Situation spezifizierte sich dieses Phänomen erstens als Leitdenken, nachher als Leitdenken des Vorsitzenden Gonzalo und später als Gonzalo Denken; weil es der Vorsitzende ist, der sie durch die kreative Anwendung des Marxismus-Leninismus-Maoismus auf die konkreten Bedingungen der peruanischen Realität erschuf und so die Partei und die Revolution mit einer unverzichtbaren Waffe, die uns den Sieg garantiert, ausgestattet hat.

Das Gonzalo Denken hat sich in den langen Jahren intensiven, scharfen und unaufhörlichem Kampfes um den Marxismus-Leninismus-Maoismus hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden, um den Weg Mariàteguis wieder aufzunehmen und zu entwickeln, um die Rekonstitution der Partei und hauptsächlich um den Volkskrieg in Peru einzuleiten, aufrecht zu erhalten und zu entwickeln, der Weltrevolution dienend und darum, dass der Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich der Maoismus in der Theorie und Praxis seine einzige Wegleitung und Befehl sein werden, geschmiedet.

Eine wesentliche Parteinotwendigkeit ist es das Gonzalo Denken zu studieren, um ein richtigeres und korrekteres Verständnis der Allgemeinen Politischen Linie und hauptsächlich der Militärlinie zu haben, mit dem Ziel die Besonderheiten der peruanischen Revolution zu vertiefen, die spezifischen und eigenen, die der Vorsitzende Gonzalo meisterhaft hervorgehoben hat; so dienen wir dem „grossen Plan um Stützpunktgebiete zu entwickeln“, der Entwicklung des Volkskriegs und der Perspektive die Macht im ganzen Land zu erobern. Wir müssen das Gonzalo Denken ausgehend von dem historischen Kontext, der es erschuf studieren; die ideologische Grundlage sehen, auf die es sich stützt; seinen Inhalt präzisieren, am gehaltvollsten ausgedrückt in der Allgemeinen Politischen Linie und der Militärlinie, die ihr Zentrum ist; mit dem Ziel auf das Grundlegende in ihm, die Frage der Macht, um die Macht hier in Peru zu erobern, untrennbar verbunden mit der Machteroberung des Proletariats in der ganzen Welt; und gebt volle Aufmerksamkeit seiner Stählung im Zweilinienkampf.

In synthetisierter Form, können diese grundlegenden Fragen dadurch behandelt werden, dass man das nachfolgende Schema anwendet.

1. HISTORISCHER KONTEXT

International: Wenn es zu Tatsachen kommt: 1) Die Entwicklung seit dem 2. Weltkrieg; 2) Die mächtige nationale Befreiungsbewegung und innerhalb dieser der Prozess und Sieg der chinesischen Revolution; 3) die kubanische Revolution und ihr Widerhall in Lateinamerika; 4) der grosse Kampf zwischen Marxismus und Revisionismus; 5) die Grosse Proletarische Kulturrevolution. Aber der Schlüssel ist es zu sehen, wie in diesem grandiosem Klassenkampf auf Weltebene das Gonzalo Denken erwägt, dass eine dritte Etappe der Ideologie des internationalen Proletariats aufkommt: erst als Marxismus-Leninismus, Mao-Tse-tung Denken; nachher Marxismus-Leninismus-Mao Tse-tung Denken; und sie später als Maoismus definiert, seine universelle Gültigkeit verstehend; und auf diese Art zum Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, als den aktuellen Ausdruck des Marxismus zu kommen.

National: 1) Die peruanische Nachkriegsgesellschaft und in dieser der politische Kampf, der sogenannte Nationale Demokratischen Front, das Agieren der APRA, der Putsch von Odría und der Kampf gegen seine achtjährige Herrschaft, der Wettstreit zwischen Apristen und Kommunisten; und besonders, die Entwicklung des bürokratischen Kapitalismus in den 1960er und Teilen der 1970er Jahren und der scharfe Klassenkampf, 13den sie mit sich brachte, der Velascismus; und seine sogenannte Revolution, die Verschwörung und Streit zwischen der kompradoren und der bürokratischen Bourgeoisie (Fraktionen der Grossbourgeoisie) und der Opportunismus und hauptsächlich der Revisionismus als seine Unterstützer; 2) Der Klassenkampf in der Bauernbewegung; 3) Der Prozess der Arbeiterbewegung; 4) Die intellektuelle Bewegung; 5) Der bewaffnete Kampf im Land, im Speziellen der der MIR und der ELN von 1965, sowie ihrer Vorgänger Blanco, Vallejos und Heraud; und 6) das Problem der Partei: Wie eine Partei, gegründet auf klaren marxistisch-leninistischer Grundlagen, zu einer revisionistischen Partei degenerierte, die Notwendigkeit der Wiederaufnahme des Weges Mariáteguis, ihn zu entwickeln und die Partei zu rekonstituieren, die Kommunistische Partei Perus (KPP), die Mariátegui 1928 selbst gründete und wie durch die Rekonstituierung eine marxistisch-leninistische-maoistische Partei aufgebaut wurde. Hier ist grundlegend, wie das Gonzalo Denken tiefgehend die peruanische Gesellschaft versteht, zentrierend auf das entscheidende Problem, den bürokratischen Kapitalismus, die Notwendigkeit die Partei zu rekonstituieren und die Macht mit dem Volkskrieg zu erobern und zu verteidigen sehend.

2. IDEOLOGISCHE GRUNDLAGE

Ohne Marxismus-Leninismus-Maoismus kann man das Gonzalo Denken nicht begreifen, weil dies die schaffende Anwendung von ihm auf unsere Realität ist. Die Schlüsselfrage dieses Punkts liegt im Verständnis des geschichtlichen Entwicklungsprozesses der Ideologie des Proletariats, von seinen drei Etappen, verwirklicht im Marxismus-Leninismus-Maoismus und des Maoismus als der hauptsächlichen; und essentiell, hauptsächlich, ist ihre Anwendung des Marxismus-Leninismus-Maoismus als universelle Wahrheit auf die konkreten Bedingungen der peruanischen Revolution; deswegen ist das Gonzalo Denken spezifisch das Hauptsächliche für die KPP und die Revolution, die sie führt.

Als das Leitdenken zu einem qualitativen Sprung von ausschlaggebendem Gewicht für die Partei und die Revolution gekommen ist, ist es Gonzalo Denken geworden, was einen Meilenstein im Parteileben ausmacht.

3. INHALT

a. Die Theorie. Wie es die drei Bestandteile des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, versteht und anwendet; hebt die Wichtigkeit die es der marxistischen Philosophie gibt hervor, die Notwendigkeit uns in dieser zu formieren und im Besonderen seine Anwendung des Gesetzes des Widerspruchs für das Studium jedes Problems, immer mit dem Ziel den Hauptaspekt und den Prozess der Dinge zu definieren; in der politischen Ökonomie seine Sorge um die Ausbeutungsverhältnisse und sehr besonders um den bürokratischen Kapitalismus, es orientiert sich auf die Reifung der Revolution und die Auswirkung des Volkskrieg in der Basis, sowie seine Aufmerksamkeit auf die ökonomischen Beziehungen des Imperialismus, ihre politischen Konsequenzen suchend; im wissenschaftlichen Sozialismus, wie es auf den Volkskrieg und seiner Konkretisierung im Land zentriert, wie es immer die Frage der Macht und besonders ihre Verwirklichung und Entwicklung als neuer Staat präsent hat.

b. Über Inhalt. Das Wesentlichste und der meist entwickelte Teil des Gonzalo Denken befindet sich in der Allgemeinen Politischen Linie der Partei; dieses Denken stützt direkt die Linie und ihre fünf Bestandteile, der Ausgangspunkt für diese Stützung ist, wie es den Kurs des Programms versteht und festhält.

c. Im Gonzalo Denken müssen wir die bemerkenswerte Erfüllung der Forderungen, die vom Vorsitzenden Mao gestellt wurden, hervorheben: Theoretische Solidität, Verständnis der Geschichte und gute praktische Handhabung der Politik.

4. WAS IST DAS GRUNDLEGENDE

Das grundlegende im Gonzalo Denken ist die Frage der Macht; konkret, die Eroberung der Macht in Peru, total und vollständig im ganzen Land, als eine konsequente Anwendung der universellen Wahrheit des Marxismus-Leninismus-Maoismus auf unsere Revolution. Aber da es ein kommunistisches Denken ist, versteht es die Machteroberung in Peru als einen Teil der Machteroberung für das Proletariat auf Weltebene; und das die Eroberung der Macht im Land, heute verwirklicht in Volkskomitees, Stützpunktgebieten und der neudemokratischen Volksrepublik in Formierung mit der Perspektive die Volksrepublik Peru zu etablieren, dient die Errichtung der Diktatur des Proletariats in unserem Land, weil ohne diese man nicht zum Kommunismus marschieren kann. Und mit dem Zweck fest und entschlossen der Etablierung von Volksrepubliken und hauptsächlich der Diktatur des Proletariats in der ganzen Welt, unter der Führung von kommunistischen Parteien, mit revolutionären Armeen neuen Typs, durch den Volkskrieg und die Entwicklung von Kulturrevolutionen, damit der Kommunismus über die ganze Welt erstrahle, zu dienen.

5. SCHMIEDUNG IM ZWEILINIENKAMPF

Es ist durch einen anhaltenden, festen und scharfsinnigen Zweilinienkampf, die proletarische Linie verteidigend und entgegenstehende Linien besiegend, wie das Gonzalo Denken geschmiedet wurde. Unter den meist hervorstechendsten geführten Kämpfen verdienen hervorgehoben zu werden, der gegen den modernen Revisionismus, hier besonders repräsentiert durch del Prado 13 und seinen Anhang; der gegen das rechte Liquidatorentum von Paredes und seiner Bande; der gegen das linke Liquidatorentum, mit dem, der Sergio war, an der Spitze und seiner selbsternannten „Bolschewiken“; der gegen die rechtsopportunistische Linie, die gegen die Einleitung des bewaffneten Kampfes war. Ohne Kampf hätte das Gonzalo Denken sich nicht entwickeln können; und seine bemerkenswerte Handhabung des Zweilinienkampfes in der Partei ist eine fundamentale Frage, die wir studieren und lernen müssen.

Studieren und hauptsächlich das Gonzalo Denken anwenden ist entscheidend um der Partei, der Entwicklung des Volkskriegs und der proletarischen Weltrevolution mehr und besser zu dienen; so wie vom Vorsitzenden Gonzalo zu lernen entscheidend ist, um mit ganzem Herzen dem Volk zu dienen.

3. PROGRAMM UND STATUTEN

PROGRAMM

Die Kommunistische Partei Perus (KPP) gründet sich auf und ist weggeleitet vom Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, und spezifisch, vom Gonzalo Denken, als schaffende Anwendung der universellen Wahrheit auf die konkreten Bedingungen der peruanischen Revolution, gemacht vom Vorsitzenden Gonzalo, dem Führer unserer Partei.

Die KPP, organisierte Vorhut des peruanischen Proletariats, das ein Bestandteil des internationalen Proletariats ist, nimmt sehr besonders die folgenden Grundprinzipien an:

Der Widerspruch, das einzige Grundgesetz von der unaufhörlichen Verwandlung der ewigen Materie;

Die Massen machen die Geschichte und „Die Rebellion ist gerechtfertigt“;

Klassenkampf, Diktatur des Proletariats und Proletarischer Internationalismus;

Notwendigkeit der marxistisch-leninistisch-maoistischen Kommunistischen Partei, die mit Festigkeit

die Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Selbstversorgung anwendet;

Bekämpft den Imperialismus, den Revisionismus und die Reaktion unversöhnlich;

Die Macht mit dem Volkskrieg zu erobern und zu verteidigen;

Militarisierung der Partei und konzentrischer Aufbau der drei Instrumente der Revolution;

Zweilinienkampf als Triebkraft der Parteientwicklung;

Konstante ideologische Umwandlung und setzt immer die Politik als Befehl;

Dem Volke und der proletarischen Weltrevolution dienen; und

Absolute Uneigennützigkeit und richtiger und korrekter Arbeitsstil.

Die KPP hat den Kommunismus als Endziel; deswegen; gegeben, dass di aktuelle peruanische Gesellschaft unterdrückt und ausgebeutet ist vom Imperialismus, dem bürokratischen Kapitalismus und der Halbfeudalität, hat die Revolution eine erste demokratische Etappe, eine zweite sozialistische, um später sukzessive Kulturrevolutionen zu entfalten. Gegenwärtig entwickelt die Partei die demokratische Revolution mit dem Volkskrieg, mit dem unmittelbaren Ziel sie mit der Machteroberung im ganzen Land zu kulminieren; dafür halten wir die folgenden Ziele hoch:

ALLGEMEINES PROGRAMM DER DEMOKRATISCHEN REVOLUTION

1. Zerstörung des peruanischen Staates, der Diktatur der Ausbeuter, geführt von der Grossbourgeoisie, der bewaffneten und repressiven Kräfte, die ihn aufrecht erhalten, und seines gesamten bürokratischen Apparates.

2. Die imperialistische Unterdrückung, hauptsächlich Yankee, des sowjetischen Sozialimperialismus und jeder imperialistischen Macht oder Land hinwegfegen; im Allgemeinen seine Monopole, Unternehmen, Banken und jede Form seines Eigentums, die Auslandsschuld inklusive, zu konfiszieren.

3. Den bürokratischen Kapitalismus, privat sowie staatlich, zu zerstören; konfisziert all sein Eigentum, Güter und ökonomische Rechte zum Wohle des neuen Staates, ebenso mit allem, das zum Imperialismus gehört.

4. Liquidierung des halbfeudalen Eigentums und jeder fortbestehenden Modalität desselben, konfisziert es, um das Land den Bauern, hauptsächlich den armen, zu übergeben, wendet das Prinzip „Jedem Pflüger sein Feld“ an.

5. Respekt vor dem Eigentum der nationalen Bourgeoisie oder der mittleren Bourgeoisie, auf dem Land, sowie in der Stadt.

6. Kämpft für die Errichtung der Volksrepublik Peru, als Klassenfront, basierend auf dem Arbeiter und Bauern Bündnis, geleitet vom Proletariat, mit seiner Kommunistischen Partei an der Spitze; als Verwirklichung der Neuen Demokratie, die eine neue Ökonomie, eine neue Politik und eine neue Kultur vorwärts führt.

7. Entwickelt den Volkskrieg, der durch eine revolutionäre Armee neuen Typs, unter der absoluten Führung der Partei, Stück für Stück die alte Macht zerstört, hauptsächlich seine bewaffneten und repressiven Kräfte, und dient dem Aufbau der Neuen Macht für das Proletariat und das Volk.

8. Kulminiert die Formierung der peruanischen Nation, vereint das Land wirklich, um es gegen jede imperialistische und reaktionäre Aggression zu verteidigen, schützt die Rechte der Minderheiten.

9. Dient der Entwicklung des peruanischen Proletariats, als Teil der internationalen Arbeiterklasse, zur Bildung und Stärkung von wahren Kommunistischen Parteien und ihre Vereinigung in einer wiederbe- lebten Internationalen Kommunistischen Bewegung, weggeleitet vom Marxismus-Leninismus-Maoismus; alles im Dienst dafür, dass das Proletariat seine grosse historische Mission als letzte Klasse erfüllt.

10. Verteidigt die Freiheiten, Rechte, Vorteile und Eroberungen, die die Arbeiterklasse und die Massen für den Preis ihres eigenen Bluts erreicht haben, erkennt sie an und garantiert ihre authentische Gültigkeit in einer „Erklärung der Rechte des Volkes“. Respektiert besonders die Freiheit der religiösen Überzeugung, aber in ihrem vollen Umfang, zu glauben, sowie nicht zu glauben. Bekämpft ebenso jede Massnahme, die den Volksinteressen schadet, um so mehr, wenn es um jede Form der Gratisarbeit oder persönliche Bürde und die belastenden Steuern, die auf die Massen fallen, geht.

11. Wahre Gleichheit für die Frau; eine bessere Zukunft für die Jugend; Schutz für die Mutter und die Kindheit; Respekt und Unterstützung für die Älteren.

12. Eine neue Kultur, als eine Waffe des Kampfes, um die Nationalität zu konkretisieren, das dient den Volksmassen und ist weggeleitet von der wissenschaftlichen Ideologie des Proletariats. Gebt der Bildung ein spezielles Gewicht.

13. Unterstützt die Kämpfe des internationalen Proletariats, der unterdrückten Nationen und der Völker der Welt; kämpfend gegen die Supermächte, Vereinigte Staaten und die Sowjetunion, den Imperialismus im Allgemeinen, die internationale Reaktion und Revisionismus jeden Typs; die peruanische Revolution als Teil der proletarischen Weltrevolution verstehend.

14. Ringt hartnäckig und heldenhaft um den vollen und kompletten Sieg der demokratischen Revolution im ganzen Land und, wenn die Etappe ihre Kulmination erreicht hat, geht unmittelbar, ohne jede Zwischenstufe, zur sozialistischen Revolution über, um zusammen mit dem internationalen Proletariat, den unterdrückten Nationen und den Völkern der Welt, durch Kulturrevolutionen, den Marsch der Menschheit bis zu ihrem Endziel, dem Kommunismus, fort zu setzen.

Aber erwägt, dass die demokratische Revolution im Land eine Periode durchgeht, die charakterisiert ist von:

1. Vertiefung der allgemeinen Krise der peruanischen Gesellschaft, hauptsächlich des bürokratischen

Kapitalismus;

2. Grössere Reaktionarisierung des Staats, heute mit einer faschistischen und korporativistischen APRA-Regierung, mit dem Völkermörder García Pérez an der Spitze;

3. Verschärfung des Klassenkampfes, die Massen nehmen mehr die Notwendigkeit zu kämpfen und Widerstand zu leisten an;

4. Der Volkskrieg entwickelt sich kraftvoll und wachsend; und

5. Das Volk braucht eine Volksrepublik, aufgebaut laut den Prinzipien der Neuen Demokratie.

Auf diese Periode müssen wir daher ein konkretes Programm mit folgenden speziellen Zielen anwenden:

KONKRETES PROGRAMM

… … …

… … …

… … …

STATUTEN

… … …

Peru, 1988

Zentralkomitee
Kommunistische Partei Perus