Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Perus: “Resolution: Tag des Heldenmuts”

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Es gibt ein Ziel, die Eroberung der Macht!

RESOLUTION: TAG DES HELDENMUTS

Zentralkomitee
Kommunistische Partei Perus
Juni 1986

Verlag Rote FahneReproduziert von
Die Rote Fahne

RESOLUTION DES ZENTRALKOMITEES

In Fortsetzung des Weges ihres Vorgängers wandte die reaktionäre Regierung der APRA von Anfang an den Genozid gegen den Volkskrieg an, wie die Massenmorde von Accomarca, Umaru, Bellavista und Llocllapampa zeigen, Verbrechen, die von der Armee und der Polizei des peruanischen Staates begangen wurden, und versteckte ihn mit der komplizenhaften Unterstützung des parlamentarischen Opportunismus hinter lautstarker Demagogie.

Die Reaktion nahm hinterhältig die Kriegsgefangenen ins Visier und plante ihre massenhafte Vernichtung, die sie am 4. Oktober des vergangenen Jahres mit der feigen und brutalen Ermordung von dreissig Genossen im Gefängnis von Lurigancho in die Praxis umsetzte, ein gemeines Verbrechen, das wie die anderen straffrei blieb und das erst das siegreiche Volk bestrafen wird.

Am 18. Juni 1986 erhoben sich die Kriegsgefangenen in El Frontón, Lurigancho und Callao in Rebellion gegen den neuen Massenmord, der sich ankündigte, nachdem sie wiederholt öffentlich in den Gerichtssälen und gegenüber Behördenvertretern vor dem Blutbad, das die Regierung und ihre Streitkräfte planten, gewarnt hatten. Sie rebellierten in Verteidigung der Revolution und ihres Lebens und erhoben 26 sehr gerechtfertigte und vernünftige Forderungen.

Am 19. Juni leitete die reaktionäre Regierung der APRA mit Alan García an der Spitze nach einer grotesken Farce, für die sie die so genannte „Friedenskommission“ manipulierte, die unvorstellbarste und niederträchtigste Operation zur Ausrottung der Kriegsgefangenen ein. Sie mobilisierten das Heer, die Kriegsmarine, die Luftwaffe und die Polizei unter dem Befehl des Oberkommandos der Streitkräfte und badeten einmal mehr im kostbaren Blut des Volkes, indem sie einen infamen Massenmord begingen, dem Hunderte von Kriegsgefangenen — Guerillas und Söhne und Töchter des Volkes — zum Opfer fielen. Diese unauslöschliche Schmach, die das Volk nicht vergessen wird und die nur das Volk bestrafen wird, lastet auf Alan García, seinem Ministerrat, dem Oberkommando der Streitkräfte, der Armee und der Polizei.

Unter der Losung „Rebellieren ist gerechtfertigt!“ schlugen sich die Kämpfer der Volksguerillaarmee und Kriegsgefangenen heldenhaft und unerschrocken und eroberten einen Meilenstein des Heldenmuts, des Muts und der Tapferkeit, der als ein exemplarischer Beweis für die heldenhaften Menschen, die nur der Volkskrieg in der Lage ist hervorzubringen, in die Geschichte eingehen wird.

So wird der 19. Juni unvergänglich als TAG DES HELDENMUTS bestehen bleiben. Das vergossene Blut dieser Helden befruchtet bereits die bewaffnete Revolution, indem es sie weiter anfacht, und erhebt sich wie eine monumentale, wehende Fahne und ein unbezähmbarer Kriegsschrei, der zum unvermeidlichen endgültigen Sieg aufruft.

Der glorreiche kämpferische Tod dieser Kriegsgefangenen eint sich mit dem Blut, das bereits vergossen wurde, und die Kommunisten, Kämpfer der Volksguerillaarmee und das Volk in Waffen geben das unverbrüchliche Versprechen, ihrem glorreichen Beispiel zu folgen, um den Volkskrieg weiter zu entwickeln und der Weltrevolution zu dienen, bis das unvergängliche Licht des Kommunismus unter den unbesiegten Fahnen von Marx, Lenin und Mao Tse-tung, des immer lebendigen Marxismus-Leninismus-Maoismus, sich auf dem ganzen Erdball ausbreitet.

RUHM DEN GEFALLENEN HELDEN!

ES LEBE DIE REVOLUTION!

Juni 1986

Zentralkomitee
Kommunistische Partei Perus